TuS Sundern – DJK Kleinenberg 2:2 (1:1)
Abwärtstrend gestoppt!
Mit einem mehr als verdienten Punktgewinn kehrten die Damen am späten Sonntagabend aus Sundern zurück. Dabei begann das Spiel für meine Mannschaft alles andere als gut, berichtete Trainer Dieter Olejak. Es waren erst sechs Zeigerumdrehungen vergangen, da stand es schon 1:0 für die Gastgeberinnen. Die wieselflinke Beriwan Welter konnte sich gegen Sarah Berlage im Zweikampf durchsetzen, Maria Blümel stand zu weit weg und konnte nicht mehr eingreifen und so marschierte Welter alleine auf das Tor. Auch Torfrau Helena Deck konnte am satten Schuss nichts mehr machen.
Langsam bekamen wir dann aber das Spiel in den Griff und konnten uns Feldvorteile erarbeiten. Allerdings war es immer wieder Beriwan Welter die unser Abwehr vor Probleme stellte. Chancen waren da, so vergab Julia Block eine Riesenmöglichkeit, als sie nach Flanke von Magdalena Stascheid den Ball alleinstehend vor dem Tor nicht richtig traf. Das hätte es schon sein können! Die Erlösung dann in der 36. Spielminute – Linda Knaup erzielte ihr lang erarbeitetes und ersehntes erstes Saisontor. Ein schöner Flachschuss aus halbrechter Position schlug bei den Gastgeberinnen im unteren Eck ein. Ausgleich!
Doch die Freude über den Treffer wehrte nicht lange, quasi mit dem Pausenpfiff fiel das 2:1 für die Sunder Damen. Wieder war es Beriwan Welter die sich gegen Sarah Berlage durchsetzen konnte - wieder war keine weitere Absicherung zur Stelle und es war geschehen. So ein dummes Gegentor vor dem Pausenpfiff ist äußerst ärgerlich. Entsprechend, auch die Reaktionen zur Pause: von Enttäuschung bis „Jetzt erst recht“.
Nach der Halbzeit das gleiche Bild: Die DJK-Damen sind leicht feldüberlegen und die Gastgeberinnen warteten auf ihre Konterchance über die schnellen Stürmerinnen. Aber jetzt stand die DJK-Abwehr einfach besser. Allerdings mussten sie bis zur 68 Minute warten ehe der verdiente Ausgleich fiel. Julia Block war es die sich schön an der rechten Seite durchsetzen konnte und ins lange Eck schoss.
In der Folgezeit entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, indem beide Mannschaften noch ihre Torchancen hatten. Die größte Möglichkeit zur Entscheidung hatte hingegen aber DJK-Mittelfeldspielerin Maggie Stascheit als sie alleine auf die Torhüterin zulief und aus etwa 5m genau die Torfrau anschoss. Der Nachschuss wurde dann ebenso abgeblockt – schade, eine großartige Möglichkeit zum möglichen Dreier. Weitere Tormöglichkeiten hatten noch Vanessa Taylor und Linda Knaup, aber es wollte kein Tor mehr fallen.
Dieter Olejak im Fazit; „Jetzt kann man es sehen, wie man will. Ein Punktegewinn, weil die Mannschaft zweimal nach einem Rückstand zurückgekommen ist oder zwei Punkte verloren, weil wieder einmal Großchancen nicht genutzt werden konnten. Auf jeden Fall stimmt aber die Moral, denn wer nach zweimaligem Rückstand noch mit einem Punkt nach Hause kommt, darf sich auch ein kleines bisschen als Sieger fühlen.“
Die nächste Aufgabe wartet am nächsten Sonntag mit SpvG Versmold im Heimspiel. Es darf wieder gezittert werden, denn bereits jetzt steht schon fest, dass wieder nicht in Bestbesetzung (es fehlen Linda Knaup, Janina Stellpflug, Magdalena Rehrmann und Nasti Olejak), aufla kufenönnen. Doch der Punktgewinn auf dem ungeliebten Kunstrasen sollte den Blau-Weißen Auftrieb geben.